TROLESE MEMOIREN

Der TROLESE MEMOIREN Blog wird finanziert von Autobiografen, die Zeugen der Zeitgeschichte für Wegbegleiter sein möchten. Die Blog-Betreiberin und Autorin Patrizia Trolese schreibt deren Memoiren als Ghostwriter auf literarischem Niveau. Sie fasst Erlebtes und Erinnertes in Worte, das Autobiografen bei Interviews mit ihr zu einer Gesamtbiografie rekonstruieren. Von ihr recherchierte historische Fakten verschmelzen mit den Identitäten ihrer Auftraggeber als Lebenspartner, Mitglieder von Religionen und sozialer Milieus zu Kommentaren der Mikrogeschichte. Hier finden Sie nähere Informationen über Patrizia Trolese, ihre Arbeitsweise und ihrem Honorar.

Der TROLESE MEMOIREN Blog selbst versteht sich als liberales People Magazin. Das Ziel ist eine „Bunte“ „Zeit“. Essays, Kolumnen, Satiren, Possen und Polemiken richten den Blick auf „Polit-Promis“ wie Alexander Gauland, Alice Weidel, Jörg Meuthen, Trump, Erdogan oder Putin sowie deren Gegenspieler Angela Merkel, Heiko Maas oder Cem Özdemir. Die „Bunten“ Bilder spiegeln eine „Zeit“ des Erstarkens von „Antimodernisten“. Sie sind fokussiert, sorgfältig recherchiert und belegt. Rund 80 % der neuen Leser des Blogs stammt aus Google-Suchen nach Stichworten. Ein Zeugnis für die Qualität der Blog-Beiträge.

Markus Frohnmaier, Maximilian Krah, Götz Frömming & Co. – Der Fake News-Krieg der extremen Rechten gegen Greta Thunberg

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Greta Thunberg ist eine 16-jährige, schwedische Klimaschutzaktivistin. Beim Klimagipfel hielt sie eine eindrucksvolle Rede. Bekannt wurde sie durch einen von ihr initiierten Schulstreik, um auf die Klimasituation aufmerksam zu machen. Der Streik findet international NachahmerInnen. Bei der Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums in Davos hat sie “Panik” vor dem Klimawandel gefordert und am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus an den Holocaust erinnert.

Rechtspopulisten und -extreme, die sonst selbst ständig Panik vor angeblicher “Massenzuwanderung”, “Islamisierung” und “Geburtendschihad” schüren, überboten sich mit Scheinargumenten durch Angriffe auf Greta Thunbergs persönliche Umstände (bei ihr wurde das Asperger-Syndrom diagnostiziert), um sie in der öffentlichen Meinung in Misskredit zu bringen und eine echte Diskussion zu vermeiden.

Die Reaktionen der Kritiker dieser Argumenta ad hominem sind sich einig in Bezug auf die vermeintlich dahinter stehenden Motive: „Greta hat Recht. Ihre Kritiker haben Angst.“, meinen „Volksverpetzer“ und die „taz“. „Übermedien“ diagnostiziert eine „unbändige Wut Erwachsener auf Jugendliche, die sich engagieren“. Es geht um einen Wettkampf des Populismus: „Wem gehört die Angst?“, argumentiert Dr. Michael Blume, Antisemitismusbeauftragter der Landesregierung Baden-Württemberg. (Quellen: volksverpetzer.de, taz.de, uebermedien.descilogs.spektrum.de)

Doch so einfach ist es nicht. Es steckt viel mehr dahinter.

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Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus – Offener Brief an Wolfgang Schäuble zur Causa David Berger & AfD

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Jerusalem, Yad Vashem, Halle der Erinnerung, Berthold Werner – Eigenes Werk

Sehr geehrter Herr Präsident des Deutschen Bundestages Wolfgang Schäuble,

hiermit möchte ich an Sie im Zusammenhang mit der Gedenkfeier am 31. Januar 2019 im Deutschen Bundestag anläßlich des 74. Jahrestags der Befreiung der Vernichtungslager in Auschwitz zwei Bitten richten:

  1. Bitte laden Sie Herrn David Berger, Kurator der AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung (DES), für diese Gedenkfeier wieder aus.
  2. Bitte verweigern Sie auch den Politikern der AfD-Franktion im Bundestag die Teilnahme an der Feier.

Begründung: Es besteht die im Folgenden begründete Gefahr, dass die Genannten die Würde der bevorstehenden Gedenkfeier und die des Holocaust-Überlebenden Prof. Dr. Dres. h. c. mult. Saul Friedländer, der die Gedenkrede halten wird, aufgrund ihrer Gesinnung erheblich verletzen werden.

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WDR 5 und die neuthomistische Rassenbiologie des David Berger

Die Ankündigung der Sendung „Tischgespräch“ mit David Berger, die am 23. Januar 2019 von 20.04 – 21.00 Uhr vom WDR 5 ausgestrahlt werden soll, hat Kritik in den Sozialen Medien ausgelöst. WDR 5 wird vorgeworfen, mit Berger einem Menschen Sendezeit zu geben, der einen rechtsradikalen Blog betreibe.

Spätestens seit dem 20. Januar ist dem WDR 5 der Text „Biologische Invasion“ auf Bergers Blog Philosophia Perennis bekannt. Diesen hatte ich dem Sender bereits am 17. Januar zugespielt, ohne ein Antwort zu erhalten. Am 20. Januar nahm Diether Ast auf meinen Tweet Bezug und erhielt folgende Reaktion:

Am 17. Januar war der fragliche Titel „Biologische Invasion“ auf Bergers Blog noch online. Spätestens seit dem 20. Januar heißt es unter dieser Adresse: „Uuuups … Fehler 404“. Der Text findet sich aber noch auf archive.today. Im Folgenden eine Dokumenation von Bergers Philosophie und Beiträgen auf seinem Blog, die rassenbiologische Positionen vertreten und heute, am 21. Januar, noch online sind – mit der Bitte an WDR 5, die Veröffentlichung des „Tischgespräch“ mit David Berger zu stornieren oder zumindest „kritsch-journalistisch“ einzuordnen.

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Hans-Georg Maaßen – Eine Gefährderanalyse

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Hans-Georg Maaßen hat die rechtsradikalen Ausschreitungen in Chemnitz relativiert. Über das Video, das Jagdszenen auf ausländische Menschen nahe dem Johannisplatz zeigen soll, sagte der Chef des Bundesamtes für Verfassungsschutzes (BfV) der Bild-Zeitung: „Es liegen keine Belege dafür vor, dass das im Internet kursierende Video zu diesem angeblichen Vorfall authentisch ist.“

Wenn Maaßen zu Themen der Inneren Sicherheit referiert, wirkt er äußerlich unterkühlt. Die runden Brillengläser, der durchdringende Blick, das akkurate Auftreten: Der Präsident des BfV gleicht mitunter einer Sphinx, die all ihre Geheimnisse hinter einer undurchdringlichen Fassade versteckt. Maaßens Analysen wirken klar, präzise mitunter gewürzt durch Sarkasmus. Oppositionspolitiker nannten ihn »Referatsleiter Gnadenlos« oder »eiskalter Technokrat«. (Quellen: focus.de, zeit.de)

Was treibt Maaßen an? Und wie gefährlich ist sein Verhalten? Eine Analyse seiner Biografie.

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Beate Zschäpe – Enttarnung einer faschistischen Seele

 

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Am Mittwoch haben sich im NSU-Prozess ein letztes Mal alle Augen auf Beate Zschäpe gerichtet. Nach mehr als fünf Jahren, 430 Prozesstagen, Hunderten Zeugen, teils endlosem juristischen Hickhack, bewegenden Opfer-Aussagen und Tränen im Gerichtssaal hat das Münchner Oberlandesgericht das Urteil verkündet.

Das Gericht hat Zschäpe wegen Mordes in zehn Fällen, wegen versuchten Mordes in 35 Fällen und wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung verurteilt. Zudem hat es die besondere Schwere der Schuld Zschäpes festgestellt.

Die Dokumentation der Enttarnung der faschistischen Seele von Beate Zschäpe in drei Akten, widmet sich ausschließlich dem Seelenleben der Hauptangeklagten sowie dem von Hinterbliebenen in Anbetracht der Taten des NSU. Unberücksichtigt bleibt das Leid, das den Hinterbliebenen mit Migrationshintergrund vom Verfassungsschutz und den ermittelten Behörden angetan wurde, die die Opfer bis zur Selbst-Enttarnung des NSU in rassistischer Weise wie Täter behandelt haben. In den Haupt-„Rollen“ des im Folgenden dokumentierten NSU-Prozesses: Beate Zschäpe, Ismail Yozgat, Semiya Şimşek und Gamze Kubaşik.

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Gudrun Himmler – Blut ist dicker als Tränen, immer noch

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Grudrun mit ihrer Mutter Marga und ihrem Vater Heinrich Himmler

Gudrun Burwitz, die Tochter von Heinrich Himmler, „Reichsführer SS“, ist tot. Sie starb am 24. Mai im Alter von 88 Jahren. Als ob sie damit ein letztes Mal „Heil Hitler“ sagen wollte. 88 steht in der Neonazi-Szene für zwei 8. Buchstaben des Alphabets: HH. Von den Verbrechen ihres Vaters hat sich Gudrun nie distanziert. Vielmehr hat sie sich nach 1945 politisch im Sinne ihres Vaters betätigt. Ein Appell an das Mitleid.

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Alexander Gauland – Sein Kampf

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„Hitler und die Nazis sind nur ein Vogelschiss in über 1000 Jahren erfolgreicher deutscher Geschichte.“

Bemerkenswert an Alexander Gaulands Satz ist nicht nur die Unverfrorenheit, mit der er das Leid der Millionen Opfer des Nationalsozialismus wegwischt und eine Metapher der Verächtlichkeit an seine Stelle setzt. Natürlich ist das nicht nur historisch ein Witz, sondern spielt mit dem „Tausendjährigen Reich“ – ein Propagandabegriff, mit dem die Nazis ihre eigene Herrschaft als quasi religiöse Erlösung zu verklären suchten. Gauland hat zugleich die jahrzehntelange Beschäftigung der Deutschen mit ihrer Geschichte zur Nichtigkeit erklärt – als Fortsetzung des Historikerstreits auf unterstem Niveau. (Quelle: rp-online.de)

Gauland hat die „bürgerliche Maske“ längst abgestreift. Vergessen ist, dass schon immer eine völkische Gesinnung durch seine Fassade schimmerte. Eine Rekapitulation.

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