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David Berger und Alice Weidel

Nennen wir das Kind endlich beim Namen! Im Wahlkampf häufen sich rassistische Äußerungen von AfD-Spitzenpolitikern wie Alexander Gauland, gegen den die Staatsanwaltschaft nun Ermittlungen wegen Volksverhetzung aufgenommen hat, weil er der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung, Aydan Özoguz (SPD), ihre staatsbürgerlichen Rechte abspricht und sie in Anatolien „entsorgen“ will. Das Parteiprogramm der AfD verletzt nicht zuletzt nach Meinung von Heiko Maas in der Religions-, Familien-, Strafrechts- und Europapolitik klar die Grundgesetz-Artikel 1, 3, 4 und 23, den Schutz der Würde des Menschen, die Unschuldsvermutung, die Gleichberechtigung von Mann und Frau und die Freiheit der Religion. Die aufgetauchte rassistische und demokratiefeindlich mail in Reichsbürgermanier, die mutmaßlich von Alice Weidel stammt, ist der vorläufige Höhepunkt der Demaskierung der angeblich bürgerlichen Partei als in weiten Teilen rechtsextreme Organisation. Die AfD gehört zur Neuen Rechten. Ihre „Stürmer“ bereiten das gesellschaftliche Klima auf für kulturelle „Reinheit“.

Die Ideologie der neuen Rechten folgt dem Konzept des Ethnopluralismus, das statt eine biologisch bedingte Einheitlichkeit einer Abstammungsgemeinschaft, wie sie im NS-Rassismus vorherrschte, die kulturelle „Reinhaltung“ der Gesellschaft anstrebt. Die neue Rechte fordert „ethnopluralistische Vielfalt“ statt „kulturellen Einheitsbrei“. Jedes „Volk“ habe eine separate gemeinschaftliche Kultur und einen je „eigenen Charakter“, die gegen Vermischungen zu schützen seien. Der Begriff „Rasse“ wird zwar vermieden, jedoch ist der Bezug zur nationalsozialistischen Parole „Du bist nichts, dein Volk ist alles“ offensichtlich. In der Rassismusforschung wird die „ethnopluralistische“ Konzeption als „Rassismus ohne Rassen“ definiert.

Im Zentrum der neu-rechten Propaganda steht der „Große Austausch“: Derzeit werde mit dem Mittel der Migration die europäische Bevölkerung gegen eine nichteuropäische „ausgetauscht“, die im wesentlichen aus Kriminellen und Sozialleistungserschleichern bestehe. Es handle sich bei der Migration um einen „reinen Bevölkerungstausch“. Betrieben werde dieses Unternehmen von einer „Sozial-Asyl-Migranten-Lobby“. Man ruft dazu auf, „Widerstand zu leisten“. „Das Volk“ sei „die letzte Verteidigungslinie.“ In Deutschland ging die Neue Rechte aus der „Sarrazin-Bewegung“ hervor, die sich auf die Schrift Deutschland schafft sich ab des Publizisten Thilo Sarrazin berief. Hierzu gehören die in Teilen oder ganz vom Verfassungsschutz beobachteten Bürgerbewegung Pro Deutschland, die Identitäre Bewegung und Teile der NPD. Die größte Bewegung ist die AfD.

Unterstützt wird die neue Rechte publizistisch durch zahlreiche rechtsextreme Zeitschriften wie die blauenarzisse.de, journalistenwatch.compi-news.net, anonymousnews.ru, rapefugees.net, politikstube.com oder deutsche-wirtschafts-nachrichten.de. Die meisten Klicks speziell von AfD-Anhängern bekommen epochtimes.de, theeuropean.de, compact-online.de von Jürgen Elsässer und philosphia-perennis.com von David BergerDes Weiteren stehen der AfD sezession.de des Rechtsextremen Götz Kubitschek, jungefreiheit.de des Rechtsextremen Dieter Stein und freiewelt.net vom Ehemann Beatrix von Storchs, Sven von Storch, nahe.

Wer sind die Stürmer der der AfD? Was treibt sie an? Drei Portraits sollen ihre Verbindungen zur AfD und ihre Motive verdeutlichen:

Jürgen Rainer Elsässer – der Horst Mahler der AfD

Beim „Russlandkongress“ der AfD in Sachsen-Anhalt im August 2017 genoss Jürgen Elsässer als Redner seinen Applaus: „Eine Regierung, die das Volk austauscht – da muss das Volk die Regierung austauschen“, sagt er. Die Anwesenden waren so begeistert von Elsässers Worten, dass sie ihn zunächst gar nicht weitersprechen ließen. „Merkel muss weg! Merkel muss weg!“, skandierten die Anwesenden unter rhythmischem Klatschen. Zuvor hatte Elsässer gewarnt: „Dieses Regime tauscht uns als Volk aus gegen Fremde, die mit Deutschland und Europa nichts zu tun haben, und degradiert Deutschland zur Militärkolonie und zum Frontstaat der Amerikaner.“ Jürgen Elsässer lobte die „Identitären“ als „Blüte des deutschen Volkes“ – und erntete erneut Beifall.

Es war der übliche Rassismus gepaart mit abwegigen historischen Vergleichen und dem Hass auf alles Amerikanische. Eine Rede wie sie seit Jahrzehnten in den Hinterzimmern von Neonazi-Treffs gehalten wird. Auch AfD-Fraktionschef André Poggenburg erhielt Applaus als er auf die Frage eines Zuhörers nach der angeblich fehlenden Unabhängigkeit der Bundesrepublik versprach: „Die AfD wird auch diese Grundsatzdebatte nach einem echten souveränen Deutschland am richtigen Tag aufmachen.“ Auch die Generäle der Waffen-SS ernteten kräftigen Applaus.

Das Lob für die SS kam von Jan von Flocken, Autor für Compact und die Junge Freiheit. In seinem Vortrag sprach er gegen den „Kadavergehorsam“ an, der aus dem „süddeutsch-katholischen Kulturkreis“ stamme und eines deutschen Soldaten unwürdig sei. Für selbstständig denkende Offiziere gebe es im deutschen Militär genug Beispiele: „Über das preußische Heer, das Reichsheer bis hinein in die heute verfemte, viel geschmähte Wehrmacht, wo auch viel mehr selbstständige Köpfe saßen – bis hin zu Generalen der Waffen-SS“. Das Publikum tobte.

„Und für Sie, wenn Sie das vielleicht nicht wissen, es gibt auch in Deutschland politische Gefangene – und nicht nur Horst Mahler“. Wieder gab es Applaus, grimmige Gesichter stimmten von Flocken per Kopfnicken zu. Es gebe in der Bundesrepublik ein Strafrecht, fuhr der Redner fort, „das Meinungen unter Generalverdacht stellt“. Den Holocaust zu leugnen: Für die anwesenden AfD-Politiker schien das nicht mehr als eine akzeptable „Meinung“ zu sein. (Quelle: vorwaerts.de). Mahler ist ein Neonazi, der wiederholt wegen Holocaustleugnung und Volksverhetzung gegen Juden zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt wurde: In einem im September 2007 geführten Interview mit der Zeitschrift Vanity Fair begrüßte Mahler seinen Interviewpartner Michel Friedman mit den Worten: „Heil Hitler, Herr Friedman“ und leugnete im Gesprächsverlauf den Holocaust. Im April 2008 wurde er deshalb vom Amtsgericht Erding wegen Volksverhetzung und Beleidigung zu zehn Monaten Freiheitsstrafe ohne Bewährung verurteilt. Seine letzte Volksverhetzung verteidigte Mahler damit, dass er lediglich aus dem alten Testament zitiert habe, um aufzuzeigen, dass die Judenheit die Christenheit vernichten wolle. Dabei vernachlässigt er, dass die Thora wie alle heiligen Schriften und Texte allgemein von Gläubigen nicht wörtlich, sondern kritisch-historisch je nach Zeitalter interpretiert werden. Tatsächlich haben Juden als einzige monotheistische Religion niemals Völkermorde begannen.

Ähnlich wie Mahler, der zunächst an den ganz linken äußersten Rand strebte, bis zur Gründung der Terrorgruppe „Rote Armee Fraktion“ (RAF), dann über die FDP und NPD bis ganz nach rechts außen, wurde Elsässer Anfang der 1980er Jahre Mitglied des Kommunistischen Bundes (KB) in Stuttgart und schrieb für dessen Zeitung Arbeiterkampf. Mit seinem Artikel „Warum die Linke antideutsch sein muß“ (1990) begründete er diese Strömung in der radikalen Linken mit. Als Autor, Redakteur und/oder Mitherausgeber verschiedener anderer linksgerichteter Printmedien wie junge Welt, konkret und Neues Deutschland vertrat er antideutsche, ab 2003 antiimperialistische Positionen in der deutschen radikalen Linken.

Ab 2000 ergriff Elsässer zunehmend Partei für verurteilte serbische Kriegsverbrecher. Er rechtfertigte die ethnische Politik von Slobodan Milošević und begrüßte 2006 das Bündnis der slowakischen Sozialdemokraten mit der rechtsextremen Slowakischen Nationalpartei als „Querfrontbündnis“ gegen die USA. Im Januar 2009 gründete Elsässer eine „Volksinitiative gegen das Finanzkapital“, die für Neue Rechte offenstand. Anlässlich des Wahlsieges Ahmadinedschads im Iran, und der blutigen Niederschlagung der „grünen Revolution“ 2009, sagte Elsässer anerkennend: „Hier wollen Discomiezen, Teheraner Drogenjunkies und die Strichjungen des Finanzkapitals eine Party feiern. Gut, dass Ahmadinedschads Leute ein bisschen aufpassen und den einen oder anderen in einen Darkroom befördert haben.“ 2012 nahm Elsässer an einer Reise zu einer Privataudienz bei Ahmadinedschad teil, der den Holocaust leugnet und das Existenzrecht Israels bestreitet. Seit Ende 2010 ist Elsässer Chefredakteur des Monatsmagazins Compact mit anti-amerikanischen, homophoben, rassistischen und antisemitischen Positionen.

2014 und 2015 trat er als Redner bei den Mahnwachen für den Frieden, beim Dresdner Demonstrationsbündnis Pegida und seinem Leipziger Ableger Legida auf. Das Hervorheben einzelner jüdischer Bankiers wie „die Herren Rockefeller, Rothschild, Soros, Chodorkowski“ als angebliche Lenker des globalen Finanzsystems und Drahtzieher internationaler Krisen steht in der Tradition antisemitischer Klischees. Im Juli 2014 setzte Elsässer Zionismus und Faschismus gleich und nannte die israelische Politik Völkermord. (Quelle: wikipedia.de)

Wodurch wurde diese Wandlung Elsässers vom Links- zum Rechtsextremismus bewirkt? Vergleicht man ähnliche Verwandlungen wie die von Horst Mahler oder Bernd Rabehl – auch dieser war einst Mitglied der linken ausserparlamentarischen Opposition und wandte sich später rechtsextremistischen Parteien wie der NPD und DVU zu – so fällt auf, dass all diese Wandlungen zur Jahrtausendwende stattfanden. Wie war die politische Situation in diesen Jahren?

Der Einsturz der kommunistischen Strukturen hatte die alten Denkgewohnheiten beiseite gefegt. Noch nie zuvor hatten die Demoskopen einen so hohen Grad an Beunruhigung über die politische Situation gemessen wie bei der Jahrtausendwende. Die deutsche Bevölkerung sorgte sich um die Handlungsfähigkeit ihrer Regierung und des politischen Systems. Zweifel wuchsen, ob es Deutschland rechtzeitig gelingen würde, seine sozialen Systeme und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass es für die Herausforderungen der Globalisierung gewappnet ist. Gleichzeitig löste das wiedervereinigte Deutschland mit rund 80 Millionen Bürgern, seiner Wirtschaftskraft, seinem gewachsenen politischen Gewicht, seiner historischen Hypothek und seiner wiedererlangten vollen Souveränität Ängste europäischer Nachbarn aus. Deshalb wurde die Vertiefung und Erweiterung der Europäischen Union das wichtigste Projekt der deutschen Politik. Das bedeutete aber nicht den Abschied vom Nationalstaat. Er musste den Innovationswettbewerb organisieren, den Sozialstaat verschlanken und ihn zugleich sichern, Anstrengungen unternehmen, die nationale kulturelle Identität zu bewahren und den Einwanderungsdruck zu kanalisieren. (Quelle: bpb.de)

Vor diesem Hintergrund werden die Wandlungen von Elsässer, Mahler und Rabehl vom sozialistischen Internationalismus hin zum rechtsextremen Nationalismus erklärbar. Hinzu kommen die Persönlichkeiten der drei Herren: Ihre offenkundige Unfähigkeit, gegensätzliche Positionen zu respektieren, passt perfekt in radikale Bewegungen. Dabei passen sie Positionen munter an und wechseln wenig wählerisch die Bündnispartner.

Der AfD näherte sich Elsässer seit 2012 an. 2013 lud er deren Vertreter Frauke Petry und Karl Albrecht Schachtschneider als Hauptreferenten zu den „Souveränitätskonferenz“ von Compact ein. Er referierte seinerseits häufig auf AfD-Veranstaltungen wie beispielsweise im Oktober 2014 auf einem „Wissenskongress“. Im April 2014 erklärte Elsässer sich öffentlich zum AfD-Anhänger. Die Flüchtlingspolitik Angela Merkels bezeichnete er im September 2015 als „von der Kanzlerin befohlene Selbstzerstörung“, gegen die die Soldaten der Bundeswehr ihre „Machtmittel“ einsetzen sollten. Zur „4. Souveränitätskonferenz“ im Oktober 2015 lud er die AfD-Vertreter Alexander Gauland und Björn Höcke ein. Hauptthema der Konferenz sollte ein von Schachtschneider und dem rechtsextremen Publizisten Götz Kubitschek entwickelter „Plan für den Widerstand gegen die Abschaffung Deutschlands“ sein. Aus Termingründen sagten Gauland und Höcke ab. Im März 2016 trat Elsässer erneut bei einer Veranstaltung der AfD in Ingolstadt auf. Seitdem positioniert er Compact als Wahlkampforgan für die AfD.

Compact wird heute als verschwörungstheoretische „Speerspitze perfider Agitation gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung“ eingeordnet. Der Osteuropahistoriker Andreas Umland nennt Elsässer „Kremlpropagandist“. So kooperiere er mit dem russischen Auslandsfernsehsender RT. Auch regierungsnahe oder staatliche russische Einrichtungen wie die Denkfabrik Institut für Demokratie und Zusammenarbeit und das Berliner Russische Haus unterstützten Elsässers Tätigkeiten. Sein erklärtes Ziel sei ein Bündnis mit Russland auf Grundlage der Ideologie des Eurasismus. Nach Angaben des Medienmagazins Zapp hat Elsässer Kontakte zu dem in Berlin gegründeten Tolstoi-Institut, dessen Aufgabe eine entsprechende Einflussnahme auf die deutsche Öffentlichkeit sei. Des Weiteren unterstütze Elsässer den eine Verständigung mit dem Russland befürwortenden Flügel der AfD um Alexander Gauland. 

Am 13. September 2017 forderte Elsässer auf compact die Freilassung der NSU-Terroristin Beate Zschäpe, die mutmaßlich für die Ermordung von 10 vorwiegend türkischen Mitbürgern mit verantwortlich ist.

David Berger – der Poster-Boy der AfD

In einem Beitrag vom März 2017 zitiert David Berger auf seinem Blog Philosophia Perennis ausführlich aus einem Text des rechtsradikalen Schriftstellers Akif Pirinçci, der einst mit Katzen-Krimis Furore machte und im März 2017 wegen Volksverhetzung verurteilt wurde, über die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung Aydan Özoguz:

„Ihr Erscheinungsbild erinnert an eine karge anatolische Felslandschaft.“

„Es dürfte schwer sein, jemanden im Lande aufzutreiben, der das deutsche Wesen aus dem tiefsten Grunde seines Herzens derart haßt wie Özoguz.“

„Aydan (Özoguz) hat wie alle Mindertalentierten, insbesondere fremdländischer Natur, die keine Wertschöpfung generieren und einfach mit Doof-Blabla vom Staat Managergehälter abkassieren Geschwätzwissenschaften studiert.“

„Özoguz ist eine von hart arbeitenden Deutschen zwangsweise alimentierte Sprechpuppe im Dienste ihrer eigenen Umvolkung.“

Am Ende des Beitrages kommentiert Berger:

„Pirinçcis Vorgehen erinnert ein wenig an eine Putz-Kolonne, die unter Einsatz all ihres technischen Geräts und schwerer Chemikalien eine total versiffte, über Jahrzehnte abgewohnte und nicht mal ansatzweise gereinigte Wohnung säubert. Da hilft es auch nichts, mit einem Seidentüchlein mal sanft über das zentimeterdicke Gemisch aus Küchenfett, Schweißdämpfen, Staub, Fliegenkot und Tabak-Ablagerungen zu streicheln.“

Für Berger ähnelt Özoguz also einer „versifften“, dreckigen Wohnung. Dann zitiert er noch einmal Pirinçci, der Özoguz empfiehlt, in ihren „Kulturraum“ zurückzukehren. Dort könne sie zusammen mit anderen „ohne Anpassung an ‚unser Wertesystem‘ den ganzen Tag Regentänze aufführen zu einem Gangsta-Rap über Arschficken, worin die musikalischen Genies (ihrer Kultur) ja führend sind.“

David Berger wurde einer größeren Öffentlichkeit durch seine Bekenntnisautobiographie „Der heilige Schein“ bekannt. Darin berichtet er von seiner Karriere als schwuler Theologe in der katholischen Kirche. Damals galt sein besonderes Interesse dem Glaubensfanatismus des mittelalterlichen Kirchenlehrers Thomas von Aquin. Es mag interessant sein, sich mit diesem als pathologischem Fall von Gotteswahn zu beschäftigen, aber Berger nahm ihn ernst: Sein Denken wurde bis heute durch den Kirchenlehrer geprägt. In einem solchen Denksystem von Herrschaft und Gehorsam, von Unterdrückung und Anpassung, von geistiger Absurdität hat Berger Karriere gemacht: Er war Mitglied der Päpstlichen Akademie des Heiligen Thomas von Aquin und Vizepräsident der Deutschen Thomasgesellschaft. An der Katholischen Uni Lublin habilitierte er sich folgerichtig im Fach Dogmatik. Neben weiteren erzkonservativen Ämtern und Titeln wird Berger schließlich mit der Herausgabe des Magazins Theologisches betraut, eine Art intellektuelles kreuz.net gegen gesellschaftlichen Fortschritt. Der homophobe „Vulgärtraditionalismus“ von kreuz.net sollte die Karriere von Berger schließlich beenden:

Das heute verbotene kreuz.net deckte Bergers Facebook-Kontakte zu Homosexuellen und Verbindungen zur Gay-Szene auf. Berger blieb nichts anderes übrig, als sich zu outen – mit dem Artikel „Ich darf nicht länger schweigen“ in der Frankfurter Rundschau im April 2010. Es kam, wie es kommen mußte, der Bekenner wurde gemobbt, seiner Ämter enthoben und schließlich auch als Religionslehrer entlassen. Zwei Jahre später erschien sein Buch „Der heilige Schein“. Das war so reaktionär, daß selbst konservative Kollegen sich von ihm abwandten. Dennoch wurde Berger in in fast jeder deutschen Talkshow von Anne Will bis Markus Lanz als aufklärerischer Vorzeige-Homo gefeiert. 2013 wurde er sogar Chefredakteur der schwulen Monatszeitschrift Männer. Im Februar 2015 wurde er fristlos entlassen, weil er wenige Tage nach dem 70. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz für die Veröffentlichung eines antisemitischen und den Holocaust relativierenden Textes mitverantwortlich war. (Quelle: diekolumnisten.de)

Im Juni 2016 ging Bergers Blog Philosphia Perennis online. Inhaltlich gesehen ist dieser so etwas wie die Fortführung des Compact-Magazins mit härteren Bandagen. Es sind zumeist Gastautoren, die dort auf üble Weise gegen Asylbewerber, den Islam oder gegen Linke und Grüne hetzen – mit Titeln wie „Warum der Islam von diesem Planeten verschwinden muss“, „Soll die europäische Bevölkerung ausgetauscht, Europa vollkommen islamisiert und seine Kultur zerstört werden?“ oder „Wie die OIC allmählich die Weltherrschaft zu übernehmen versucht“ des Gastautoren Jürgen Fritz. Fritz wird nicht müde, auch auf seinem eigenen Blog juergenfritz.com, auf epochtimes.de und theeuropean.de mit Aussagen wie folgenden zu hetzen:

“Auch dass Mensch-sein nicht ein je schon Gegebenes ist, sondern ein zu Verwirklichendes, ist kaum verstanden. Dies ist aber die Voraussetzung, um sich klar zu machen, dass die oben Genannten (Afrikaner und Muslime) was ihre Seele anbelangt im Durchschnitt auf einem vollkommen anderen Level sind. (…)

(…) Fakt ist nun mal, dass es unabhängig von dieser IQ-Weltkarte riesige Unterschiede gibt sowohl in der intellektuellen als auch in der moralischen und charakterlichen sowie der gesamten kulturellen Entwicklung. (…)”

(…) es geht darum, die vielfach höher entwickelte Kultur (die Europäische) nicht zu zerstören, indem sie von innen heraus quasi entseelt wird, so dass sie früher oder später wie morsch geworden in sich zusammenbricht.” (Quelle: juergenfritz.com)

“Geschöpfe aber aus anderen Kulturkreisen massenweise immigrieren zu lassen, die in aufklärungs- und menschenrechtsfernen oder gar aufklärungs- und menschenrechtsfeindlichen Kulturen erzogen und sozialisiert wurden, die also auf ein Leben als autonomes Wesen in keiner Weise vorbereitet worden sind, ist daher in höchstem Maße selbstzerstörerisch, weil hierdurch die Grundlagen der Aufklärung und des Menschenrechtsdenkens in der Gesellschaft vollkommen abgegraben werden. Dies zeigt sich dann beispielsweise in den Kriminalitätsraten (…).

(…) Was sie jedoch sehr schnell rauskriegen, ist, wie sie hieraus Forderungen für sich selbst ableiten können. Wie sie daraus persönliches Kapital schlagen können. (…) Sie verhalten sich vielfach parasitär und damit natürlich nicht gerade moralisch einwandfrei.

Nicht wenige Muslime wollen dieses ganze System sogar zerstören, von dem sie selbst aber ungemein profitieren, und würden auf lange Sicht gerne ihre eigene Weltanschauung durchsetzen, in der für Aufklärung und kritisches Denken wenig Raum ist.” „Quelle: theeuropean.de)

Diese Äußerungen Fritz erinnern in fataler Weise an eine Rede auf einer NSDAP-Versammlung im Jahr 1923:

“Der Jude ist wohl Rasse, aber nicht Mensch. Er kann gar nicht Mensch im Sinne des Ebenbildes Gottes, des Ewigen sein. Der Jude ist das Ebenbild des Teufels. Das Judentum bedeutet Rassentuberkulose der Völker. (…)”

“Der Jude als Rasse hat eminente Selbsterhaltung, als Mensch aber besitzt er keine kulturelle Befähigung. Er ist ein Dämon der Völkerzersetzung, das Symbol der dauernden Zerstörung der Völker.”

Diese Woche habe ich über meinen Rechtsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Hamburg eine Anzeige gegen Jürgen Fritz wegen Volksverhetzung erstattet.

Berger selbst sieht sich heute als „libertärer Homosexueller“: „Ich habe irgendwann begonnen, die Homophobie nicht nur im Christentum, sondern auch im Islam scharf zu geißeln. Das war der Wendepunkt. Nun erntete ich Kritik von links und avancierte vom aufklärerischen Vorzeige-Homo zum islamophoben Rechten.“ Und weil er „falsche, diskurstötende Tabus“ nicht akzeptieren wolle, habe er 2016 auch das Angebot von Jürgen Elsässer angenommen, in dessen neurechten Magazin Compact zu publizieren. Berger erklärte, die AfD scheine im Umgang mit dem Islam die fortschrittlichste Partei zu sein. Es steht zu vermuten, daß er angetrieben von den Kränkungen, die die katholische Kirche ihm aufgrund seiner Homosexualität zugefügt hat, ganz andere politische Ambitionen hat, seit er sich bei rechten Organisationen wie PEGIDA, die Demo für Alle und AfD anbiedert. Hofft er nach der „Machtergreifung“, von der bereits etliche Führer der AfD schwadronieren, auf einen Posten im neu zu errichtenden Propagandaministerium?

Heute, am 14. September 2017, bekennt sich David Berger erstmals öffentlich dazu, die AfD zu wähen: Welch eine Überraschung.

Hamed Abdel-Samad – der von der AfD mißbrauchte Häretiker

Auf einer Weltkarte zielt ein Hagel weißer Pfeile getragen von düsterer Musik in das Herz Europas. Von dort aus explodieren sie rot geworden auseinander, um als Anschläge Kreuze in ganz Europa zu hinterlassen. Am 11. September 2017 richtete Hamed Abdel-Samad auf Facebook einen Appell an den „lieben, wütenden, jungen Moslem in Deutschland, in Europa, oder wo auch immer du bist“. Er verweist auf die vielen Terroranschläge von Islamisten in den vergangenen Monaten in Europa und verlangt von Muslimen, sich von diesen Taten zu distanzieren. Er verschweigt, dass sich Muslime durchaus immer wieder gegen die Vereinnahmung durch Radikale gewehrt haben. Insofern stimmt also nicht, wenn Abdel-Samad suggeriert, das passiere nicht.

Außerdem wendet er sich an junge Muslime, die vielleicht einen Anschlag planten und spekuliert über deren Motive. Vielleicht habe ihn ein radikaler Imam anzuwerben versucht und ihm eingeredet, dass er mit einem Anschlag etwas Gutes tue. Sie sollten ihm nicht auf den Leim gehen und seine Anwerbe-Quote auch noch verbessern. Anschläge verübt haben nach der Beobachtung des renommierten Islamismus-Experten Oliver Roy aber vor allem gut integrierte, kaum religiöse junge Muslime, die keine Ahnung vom Islam haben. Ein möglicher Zusammenhang zwischen Religion und Terror ist also sehr viel loser, als Abdel-Samad vermitteln möchte. Insofern hat sich Abdel-Samad mit seiner Argumentation auf dünnes Eis begeben.

Man muss davon ausgehen, dass Abdel-Samad mit seinen Thesen Vorurteile bedienen wird. Gerade weil er diese zwar mit „vielleicht“ beginnt, sie letztlich aber als Gewissheiten präsentiert und keine anderen Interpretationen, keine Fakten zitiert. Weil der fatale Eindruck entstehen kann, junge Muslime mit Problemen würden alle mit Terror liebäugeln.

Einen Tag zuvor postete Hamed Abdel-Samad: „Es ist nicht Maß und Mitte, was die Deutschen wählen, sondern Maas und Stillstand. Die Deutschen wählen sich selbst in die Krise. Sie wollen nicht jemand, der gestaltet, sondern jemand, der verwaltet. Sie wollen nicht jemand, der sie mit der Wahrheit konfrontiert, sondern jemand, der ihnen falsche Hoffnungen macht. In dieser sich rasant veränderten Welt und in dieser komplizierten Gesellschaft ist Stillstand aber das schlimmste, was einem Land passieren kann. Leider stehen die Deutschen aber auf Stillstand, bis eine heftige Krise kommt, die sie zwingt, umzudenken! Und diese Krise wird kommen. Sie ist schon an der Tür. Und sie wird kaum einen Spielraum für Gestaltung zulassen, wenn sie drin ist.
Aber es werden diejenigen gewählt, die diese Krise ignorieren und alles beschönigen! Technisch gesehen ist das Demokratie. Faktisch aber ist es eine Volkshypnose. Wählen gehen und dabei glauben, dass man selbst das Sagen hat. Oder Zeitungen online Lesen und dabei glauben, dass man sich wirklich informiert! Das ist die neue Diktatur! Unfreiheit, die sich als Freiheit tarnt. Misere, die sich als Glück verkauft!“

Ein Kommentator fragt: „Klartext: Welche Partei ist deiner Meinung nach aktuell konkret in der Lage zu gestalten und die Wahrheit zu sagen?“

Abdel-Samad antwortet: „Du denkst immer noch innerhalb dieses Parteiensystems. Dieses Wahl-System ist ein Teil des Problems. Keine Partei repräsentiert mich!“

Ich selbst lege nach: „Ja, toll, über die angeblich Stillstand verursachenden Regierungsparteien motzen und dann offenbar gar nicht wählen gehen, weil keine Partei einem zusagt.

Das bedeutet, die AfD zu stärken, die nicht nur Stillstand durch Kompetenzlosigkeit erzeugen würde, wie sie in Landesparlamenten bewiesen hat, sondern sogar den Rückwärtsgang einlegen würde.

Ich appelliere: Gebt den Rassisten, Demokratiefeinden und Asozialen = Rechtsradikalen! und Lügnern Weidel, Gauland und Meuthen keine Chance!“

Wiederholt wird Abdel-Samad gebeten, zur AfD Stellung zu nehmen, doch dieser reagiert nicht. Das klingt wie eine Aufforderung, die AfD zu wählen. Tatsächlich ist Abdel-Samad regelmäßiger Gast bei AfD-Ortsverbänden. Er kommt gerne, obwohl er zwar weder AfD-Mitglied noch AfD-Wähler sei. Dieses Bekenntnis muss nach seinem Post relativiert werden, da er offenbar gar nicht wählt und das demokratische System Deutschlands verurteilt.

Beim Ortsverband Charlottenburg-Wilmersdorf im Oktober 2015 kam der stellvertretende Sprecher der Berliner AfD mehrmals ins Stottern, als er den Mann ankündigt, der an diesem Abend das Abendland vor der Islamisierung retten soll: „Herr, Herr, ähh … also, unser Gast …“. Den Mann, der mit Büchern wie „Mohamed – Eine Abrechnung“ und „Der islamische Faschismus“ die Bestsellerlisten beherrscht und als Islamexperte gefeiert wurde.

Der Auftritt, den Abdel-Samad an diesem Abend ablieferte, dürfte aber jeden überzeugen, dass er sich nicht länger wissenschaftlich sondern mit Bashing dem Islam verschrieben hat. Er sieht die deutsche Debattenkultur von Angst gelähmt – zum einen vor Überfremdung, zum anderen vor der Rückkehr des „kleinen Manns mit dem Schnurrbart“. Diese verharmlosende Umschreibung wird er an diesem Abend mehrmals verwenden – jedes Mal zur Freude seines Publikums.

„Wir haben viel zu lange zugesehen“: ekstatischer Applaus. Der Islam und seine „narzisstische Störung“ resultiere wiederum aus der Gestörtheit seines Gründers. Aus einem Mutterkomplex heraus habe Mohamed erst eine viel ältere Frau und dann eine Sechsjährige geheiratet. Die blumigen Schilderungen dieser Beziehung, ließ die Menschen im Saal ebenso fasziniert wie angewidert aufhorchen. Das Wort fiel nicht, und trotzdem schwingt stumme Genugtuung in den Reihen: Aha, pädophil war der also auch noch! (Quelle: taz.de)

Abdel-Samad sprach salbungsvoll und eindringlich, während er eine schusssichere Weste trug: Nach der Veröffentlichung seiner Autobiografie Mein Abschied vom Himmel (2009) sprach eine Gruppe in Ägypten eine Fatwa gegen ihn aus, ihn zu töten. Daraufhin wurde er unter andauernden Polizeischutz gestellt. Auch nachdem Abdel-Samad im Juni 2013 bei einem Vortrag in Kairo der Muslimbruderschaft „islamischen Faschismus“ vorgeworfen hatte, wurden am nächsten Tag im Internet Mordaufrufe gegen ihn veröffentlicht. Radikale Muslime bedrohen unsere Meinungsfreiheit, und der da auf der Bühne ist der personifizierte Beweis. (Quelle: taz.de)

In seinem Buch „Mohamed – Eine Abrechnung“ erzählt Abdel-Samad die Lebensgeschichte des Propheten nach und würzt sie mit Sex, Crime und Küchenpsychologie: Ausführlich widmet er sich mutmaßlichen Massakern und Bettgeschichten und zeichnet Mohammed als einen Massenmörder und kranken Tyrannen, der an Kontrollzwang, Narzissmus, Größenwahn, Verlustängsten und Paranoia litt. An einer Stelle vergleicht Abdel-Samad ihn sogar mit Adolf Hitler. Seine Krankheiten habe Mohammed an die Muslime von heute „vererbt“. So stempelt er 1,5 Milliarden Muslime zu potenziellen Gewalttätern ab und erklärt Terrorgruppen wie die IS-Milizen zur zwingenden Folge der Lehre Mohameds. Mit dieser Sichtweise liefert Abdel-Samad gemeinsam mit Mitstreitern wie Imad Karim oder Necla Kelek Argumente für den rechten Rand. Er heizt sie an mit Halbwahrheiten und bewussten Verdrehungen. (Quelle: spiegel.de) Im März 2016 wurde daher gegen ihn eine Strafanzeige wegen Volksverhetzung gestellt, zu der er von der Berliner Staatsanwaltschaft verhört wurde.

Abdel-Samad hält den Islam für nicht reformierbar und möchte ihn auf den Müllhaufen der Geschichte werfen. Dabei verschweigt er, dass der Koran wie alle Texte von Rezipienten ausser von Fundamentalisten nicht wörtlich, sondern kritisch-historisch je nach Zeitalter interpretiert werden. Tatsächlich gibt es so viele islamische Traditionen wie es Zeiten und Regionen gibt – auch liberale Islame wie beispielsweise der in der Türkei im 20. Jahrhundert. Weder Juden noch Muslime laufen heute trotz Tötungsaufrufen in der Thora und im Koran ständig mordend durch die Gengend. Mit seiner Lesart stellt sich Abdel-Samad auf eine Stufe wie Horst Mahler oder die Terroristen des IS, die heilige Schriften wörtlich nehmen.

In seiner Autobiografie erwähnt Abdel-Samad, im Alter von vier Jahren in seiner Heimat Ägypten von einem 15-Jährigen und mit elf Jahren von einer fünfköpfigen Gruppe Jugendlicher auf einem Friedhof vergewaltigt worden zu sein. Abdel-Samad ist der Sohn eines ägyptischen Imams und hat früher mit den Muslimbrüdern geliebäugelt, bevor er nach dem Erleben sektenartiger Repressionen in Deutschland zu neuen Überzeugungen fand. Mit dem Sendungsbewusstsein des Renegaten und offenbar befeuert durch die Kränkung seiner Mißbräuche durch Muslime verwirft Abdal-Samad den Islam und wendet sich neuen Sichtweisen zu, die er mit dem gleichen Eifer vertritt wie einst den Islam. Damit ist Abdel-Samad in den deutschen Medien dauerpräsent, beispielsweise als Gast in Talkshows und bei Interviews zum Islam. Ferner zählt er zu den regelmäßigen Gastautoren der rechtspopulistischen Achse des Guten. Seine Bücher waren allesamt Bestseller.

Anlässlich seines Buches „Mohamed – Eine Abrechnung“ hielt Abdel-Samad 2015 auf Einladung der AfD einen Vortrag in Dachau. Bei einer Veranstaltung der AfD-Jugendorganisation in Köln ließ es sich Frauke Petry nicht nehmen, ein Grußwort zu sprechen. Dort bekannte Hamed Abdel-Samad gut gelaunt, dass er mit Thesen durchkomme, für die ein Thilo Sarrazin „gekreuzigt“ würde. Das läge allein daran, dass ihm als Ex-Muslim quasi ein „Islam-Rabatt“ gewährt würde: Nur aufgrund seiner Hautfarbe würde ihm keiner vorwerfen, ein Rassist zu sein.

Hamed Abdel-Samad wird zum vierten Mal mißbraucht. Dieses Mal von der AfD.

Drei Beispiele von Stürmern der AfD, die ähnlich wie einst Julius Streicher Adolf Hitler das gesellschaftliche Klima für Maßnahmen gegen Minderheiten vorbereiten. Drei unterschiedliche Motive treiben sie offensichtlich an: die rechtsextreme Ideologie des Jürgen Elsässers, die Wut des David Bergers ob seiner Kränkung durch die katholische Kirche und der Hass des Hamed Abdel-Samads nach den Mißbräuchen durch Muslime. Gemeinsam ist allen ihr offenkundiges Unvermögen, gegensätzliche Positionen zu respektieren. Gemeinsam haben zumindest David Berger, Jürgen Fritz und Hamed Abdel-Samad mit dem Neonazi Horst Mahler und den Terroristen des IS, dass ihre Argumente auf die wörtliche Auslegung heiliger Schriften basieren.

Es wird Zeit, dass der Verfassungschutz die AfD und ihre Stürmer wie Jürgen Elsässer, David Berger, Jürgen Fritz und Hamed Abdel-Samad, die den Boden für kulturelle „Reinheit“ pflügen, endlich beobachtet. Es wird Zeit, dass unsere Kinder bereits in der Schule nicht nur vermeintlich unumstößliches Wissen pauken, sondern lernen, dieses kritisch zu interpretieren.

 

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