WDR 5 und die neuthomistische Rassenbiologie des David Berger

Die Ankündigung der Sendung „Tischgespräch“ mit David Berger, die am 23. Januar 2019 von 20.04 – 21.00 Uhr vom WDR 5 ausgestrahlt werden soll, hat Kritik in den Sozialen Medien ausgelöst. WDR 5 wird vorgeworfen, mit Berger einem Menschen Sendezeit zu geben, der einen rechtsradikalen Blog betreibe.

Spätestens seit dem 20. Januar ist dem WDR 5 der Text „Biologische Invasion“ auf Bergers Blog Philosophia Perennis bekannt. Diesen hatte ich dem Sender bereits am 17. Januar zugespielt, ohne ein Antwort zu erhalten. Am 20. Januar nahm Diether Ast auf meinen Tweet Bezug und erhielt folgende Reaktion:

Am 17. Januar war der fragliche Titel „Biologische Invasion“ auf Bergers Blog noch online. Spätestens seit dem 20. Januar heißt es unter dieser Adresse: „Uuuups … Fehler 404“. Der Text findet sich aber noch auf archive.today. Im Folgenden eine Dokumenation von Bergers Philosophie und Beiträgen auf seinem Blog, die rassenbiologische Positionen vertreten und heute, am 21. Januar, noch online sind – mit der Bitte an WDR 5, die Veröffentlichung des „Tischgespräch“ mit David Berger zu stornieren oder zumindest „kritsch-journalistisch“ einzuordnen.

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„Mia, der Fall“: Jörg Meuthen, Alice Weidel, Henryk Broder und der Dschihad

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Zum Jahreswechsel präsentiert die „Avantgarde“ der Neo-Rechten in Deutschland das Stück „Mia, der Fall“: Jörg Meuthen, Alice Weidel und Henryk Broder beherrschen eine Pyramide ethnisch homogener Stufen. Ihre Burg throht auf der Spitze. Die „Ritter“ Akif Pirincci, David Berger und Jürgen Fritz feuern den herannahenden Dschihadisten schmutzigen Sex und den heiligen Geist Gottes entgegen. Mia wird getötet. Martin Sellner, ein österreichischer Reconquistador, fühlt sich in seiner Ehre gekränkt und spricht Mia schuldig.

Darf ich vorstellen: Die heutigen Mitglieder des Ensembles „Bunte Zeit“ am Theater TROLESE MEMOIREN! Zu Gast sind heute Abend auch die Eltern von Mia. Vorhang auf! Die Vorstellung beginnt:

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Jörg Meuthens düsteres Geheimnis

Er ist größer und massiger, als er in den Schmuddel-Videos aussieht. Er trägt ein Sacko, das seinen Schoß nur knapp bedeckt, und geschnürte Lackschuhe. Wenn er zuhört, legt er den Kopf schief und schaut mit großen Augen von unten – beinahe wie ein Hund, der auf ein Leckerli wartet. Nett wirkt er, der Herr Meuthen. Seine ehemals blonden Haare fallen ihm lässig in die Stirn. Jörg Meuthen war bereits 54 Jahre alt, als er sich in einer der übelsten Ecken Deutschlands zum ersten Mal verkaufte. „Über Frauke Petry bin ich dazu gekommen. Die erzählte mir: „Mensch, Du kannst hier richtig viel Geld verdienen, gucke es Dir doch mal an!“

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Der Feind meines Feindes ist mein Freund – über Neue Rechte, rechte Zionisten und Homosexuelle

HaOlam – der Name erinnert an die alte israelische Zeitung HaOlam haZeh. Damit hat HaOlam allerdings nicht das Geringste zu tun. Im Grunde ist der Name eine Lüge, denn weltweit bekannt ist HaOlam haZeh als ein ehemaliges linkes Magazin, das zuletzt von Uri Averny heraus gegeben wurde. Das genaue Gegenteil ist HaOlam, denn dieses deutsch-israelische Medium ist rechts – stramm rechts.

Unter dem Deckmantel, pro-israelisch zu sein, hetzen und agieren Neue Rechte einschließlich muslimischer Kollaborateure, rechtsradikale Zionisten und Homosexuelle gegen Muslime: Diese geben Angriffsflächen als unerwünschte Ausländer, vielfache Antisemiten und Homophobe. Auf diese Weise ist eine Queerfront entstanden, die die Rechte von Muslimen einschränken will – in Deutschland wie in Israel.

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Die „Rattenlinien“ des Björn Höcke

Teil 1 der Rattenlinien-Trilogie

„Rattenlinien“ war die von US-amerikanischen Geheimdienst- und Militärkreisen geprägte Bezeichnung für Verbindungsrouten führender Vertreter des NS-Regimes und der SS, die nach dem Ende des Zweiten Weltkrieg der gegenseitigen Versorgung mit neuen Funktionärsposten dienten. Wegen „Rattenlinien“ sind seit der Bundestagswahl insgesamt 17 AfD-Landtagsabgeordnete aus der Partei ausgetreten. (Quelle: tagesspiegel.de) Darunter ist der frühere AfD-Fraktionsgeschäftsführer im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, Matthias Manthei. Er wirft der AfD vor, zur Plattform für Rechtsradikale geworden zu sein. Die AfD «scheint eher als Ersatzfamilie zu dienen, wobei Familie im Sinne einer Mafia-Familie zu verstehen ist, die man nicht verlassen kann und in der man sich gegenseitig wirtschaftlich versorgt.» (Quelle: welt.de)

Die AfD hat sich nach Ansicht des Rechtsextremismusforschers Hajo Funke „zu einer radikalen Agitations- und Bewegungspartei“ entwickelt. Funke zufolge haben die dem völkischen „Flügel“ angehörenden Politiker Björn Höcke und André Poggenburg  sowie Alexander Gauland das Sagen in der Partei. Laut Funke entwickeln sich die Identitäre Bewegung, die Ein Prozent für unser Land-Kampagne von Götz Kubitschek und die publizistische Arbeit von Jürgen Elsässer auf Compact zum „ideologischen und in Aktionen präsenten Stoßtrupp für die Radikalisierung der AfD“. Diese immer engere Verzahnung werde vor allem durch Björn Höcke, André Poggenburg und Thomas Tillschneider betrieben. (Quelle: n-tv.de)

Nach eigenen Recherchen gehört zu diesem Kreis auch Marcus Frohnmaier, der Kontakte zu rechtsgerichteten russischen Putin-Anhänger pflegt. Zudem unterstützen Burschenschaftler die Partei als neurechte Apo – und liefern den Nachwuchs für die parlamentarische AfD. Hatte ich in meinem letzten Beitrag über die AfD noch verharmlosend als „Wahlverein, der seine Politiker finanziell sanieren soll“ geschrieben, scheinen einige AfD-Politiker ihre Politik durchaus ernst zu nehmen. Folgen Sie mir nun auf den „Rattenlinien“ des Björn Höcke!

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