Die „Rattenlinien“ des Björn Höcke

Teil 1 der Rattenlinien-Trilogie

„Rattenlinien“ war die von US-amerikanischen Geheimdienst- und Militärkreisen geprägte Bezeichnung für Verbindungsrouten führender Vertreter des NS-Regimes und der SS, die nach dem Ende des Zweiten Weltkrieg der gegenseitigen Versorgung mit neuen Funktionärsposten dienten. Wegen „Rattenlinien“ sind seit der Bundestagswahl insgesamt 17 AfD-Landtagsabgeordnete aus der Partei ausgetreten. (Quelle: tagesspiegel.de) Darunter ist der frühere AfD-Fraktionsgeschäftsführer im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, Matthias Manthei. Er wirft der AfD vor, zur Plattform für Rechtsradikale geworden zu sein. Die AfD «scheint eher als Ersatzfamilie zu dienen, wobei Familie im Sinne einer Mafia-Familie zu verstehen ist, die man nicht verlassen kann und in der man sich gegenseitig wirtschaftlich versorgt.» (Quelle: welt.de)

Die AfD hat sich nach Ansicht des Rechtsextremismusforschers Hajo Funke „zu einer radikalen Agitations- und Bewegungspartei“ entwickelt. Funke zufolge haben die dem völkischen „Flügel“ angehörenden Politiker Björn Höcke und André Poggenburg  sowie Alexander Gauland das Sagen in der Partei. Laut Funke entwickeln sich die Identitäre Bewegung, die Ein Prozent für unser Land-Kampagne von Götz Kubitschek und die publizistische Arbeit von Jürgen Elsässer auf Compact zum „ideologischen und in Aktionen präsenten Stoßtrupp für die Radikalisierung der AfD“. Diese immer engere Verzahnung werde vor allem durch Björn Höcke, André Poggenburg und Thomas Tillschneider betrieben. (Quelle: n-tv.de)

Nach eigenen Recherchen gehört zu diesem Kreis auch Marcus Frohnmaier, der Kontakte zu rechtsgerichteten russischen Putin-Anhänger pflegt. Zudem unterstützen Burschenschaftler die Partei als neurechte Apo – und liefern den Nachwuchs für die parlamentarische AfD. Hatte ich in meinem letzten Beitrag über die AfD noch verharmlosend als „Wahlverein, der seine Politiker finanziell sanieren soll“ geschrieben, scheinen einige AfD-Politiker ihre Politik durchaus ernst zu nehmen. Folgen Sie mir nun auf den „Rattenlinien“ des Björn Höcke!

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Zu Tisch bei Hegel und der AfD – Vom Hapern beim Denken

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Alexander Gauland, Götz Kubitschek und Björn Höcke

Häufig hört man von Gegnern der AfD, deren Protagonisten seien ungebildet und dumm. Selbstverständlich stimmt das nicht, was schon die zahlreichen promovierten und habilitierten AfD-Politiker zeigen. Doch lassen Sie uns stilles Mäuschen spielen und einem konkreten Gespräch von diesen und anderen Rechtsradikalen lauschen – zusammengesetzt aus Original-Zitaten der Teilnehmer! Es wird sich herausstellen, dass offenbar ein erheblicher Mangel bei einer bestimmten Art des Denkens besteht: beim induktiv-kreativen Denken.

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