Markus Frohnmaier, Maximilian Krah, Götz Frömming & Co. – Der Fake News-Krieg der extremen Rechten gegen Greta Thunberg

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Greta Thunberg ist eine 16-jährige, schwedische Klimaschutzaktivistin. Beim Klimagipfel hielt sie eine eindrucksvolle Rede. Bekannt wurde sie durch einen von ihr initiierten Schulstreik, um auf die Klimasituation aufmerksam zu machen. Der Streik findet international NachahmerInnen. Bei der Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums in Davos hat sie “Panik” vor dem Klimawandel gefordert und am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus an den Holocaust erinnert.

Rechtspopulisten und -extreme, die sonst selbst ständig Panik vor angeblicher “Massenzuwanderung”, “Islamisierung” und “Geburtendschihad” schüren, überboten sich mit Scheinargumenten durch Angriffe auf Greta Thunbergs persönliche Umstände (bei ihr wurde das Asperger-Syndrom diagnostiziert), um sie in der öffentlichen Meinung in Misskredit zu bringen und eine echte Diskussion zu vermeiden.

Die Reaktionen der Kritiker dieser Argumenta ad hominem sind sich einig in Bezug auf die vermeintlich dahinter stehenden Motive: „Greta hat Recht. Ihre Kritiker haben Angst.“, meinen „Volksverpetzer“ und die „taz“. „Übermedien“ diagnostiziert eine „unbändige Wut Erwachsener auf Jugendliche, die sich engagieren“. Es geht um einen Wettkampf des Populismus: „Wem gehört die Angst?“, argumentiert Dr. Michael Blume, Antisemitismusbeauftragter der Landesregierung Baden-Württemberg. (Quellen: volksverpetzer.de, taz.de, uebermedien.descilogs.spektrum.de)

Doch so einfach ist es nicht. Es steckt viel mehr dahinter.

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