Ist die AfD nur ein Wahlverein, der seine Politiker finanziell sanieren soll?

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Was bei der AfD auffällt, ist eine programmatische und inhaltliche “Leere” – sowohl auf Parteitagen, bei öffentlichen Reden als auch in Parlamenten (Quellen: faz.de, focus.de). Das Parteiprogramm ist in wesentlichen Teilen „klar verfassungwidrig“ und damit nicht umsetzbar (Quelle: sueddeutsche.de). Ein Renten-Konzept wurde bis heute nicht erarbeitet, obwohl die bisherige Spitzenkandidatin Alice Weidel im Bereich „Rentensysteme“ promoviert hat (Quelle: welt.de).

Dabei rühmt sich die AfD damit, auf „Kreißsaal – Höhrsaal – Plenarsaal“-Karrieren verzichten zu wollen. Offenbar soll dies Wirtschafts- und Umsetzungskompetenz signalisieren. Aber zieht dieser Anspruch erfolgreiche Kandidaten an, die trotz guter Amtsdiäten auf weit bessere Gehälter in der Wirtschaft verzichten müssen? Auffallend viele Spitzen-Politiker der AfD haben jedenfalls einen großen Sprung gegenüber ihren vorherigen Einkünften in der Wirtschaft gemacht, die sie finanziell mehr als klamm erscheinen ließen.

Ist die AfD nur als Wahlverein gedacht, der seinen Politikern Land- und Bundestagsmandate verschaffen und diese sanieren soll? Portraits von Frauke Petry und weiteren Bundestagsabgeordneten der AfD sollen dazu beitragen, sich der Beantwortung dieser Frage zu nähern.

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